Aufbau der temporären Schutzverkleidung in Münchner Stadtfarben um den Bücherschrank vor der St. Paul-Kirche
Der letzte Schliff bevor der Bücherschrank ganz eingepackt ist und zur Mitmach-Säule wird
Bereitgestellte Eddings an der Münchner Säule laden zum Mitmachen und kreativen Ausdruck ein

Kurz & Knackig

Wo?

vor der St. Paul-Kirche, Theresienwiese

    Wann

    September/Oktober 2025 (Oktoberfest-Zeit)

      Was?

      Temporäre Verkleidung eines öffentlichen Bücherschranks als interaktive „Mitmach-Säule“ für die Dauer des Oktoberfests.

      • Schutzverkleidung in Münchner Farben (Gelb/Schwarz)
      • Beschreibbare Oberfläche mit bereitgestellten Eddings
      • Mitmach-Projekt für Wiesn-Besucher:innen, die dort ihre Botschaften hinterlassen können

        Wieso?

        • Bücherschrank vor Vandalismus schützen
        • Statt einfach nur abzuschirmen, schaffen wir einen Raum für Teilhabe
        • Angebot statt Verbot: Wir bieten eine legale, kreative Alternative zu zielloser Zerstörungslust
        • Der Bücherschrank wird zum temporären Kommunikationsobjekt
        • Humor statt Zeigefinger: Wir nehmen das Wiesn-Chaos sportlich und machen was Positives draus
        Projekt-Förderer
        Gefördert durch den Bezirksausschuss des Stadtbezierks 2 Ludwigsvorstadt - Isarvorstadt
        Projektbeschreibung

        Wenn Wiesn is, wird's wild

        Wiesn-Zeit in München: Die Stadt ist voll, die Stimmung laut und manch ein öffentliches Mobiliar leidet unter der Partylaune. Damit der öffentliche Bücherschrank vor der St. Paul-Kirche nicht auch zur Zielscheibe für… nun ja, diverse Körperflüssigkeiten und kreative Vandalismus-Versuche wird, sollte er für die zwei Wochen eingebaut werden. 

        Klar, normalerweise Absperrung, Schutzverkleidung, fertig. Aber wir wären nicht das freiRAUMviertel, wenn wir nicht was ganz Besonderes draus gemacht hätten.

        Aus Schutz wird Partizipation
        Wir haben den Bücherschrank mit Platten in den Münchner Stadtfarben Gelb und Schwarz verkleidet – und aus einfachem Schutz, gleich ein ganzes Statement gemacht. Mit angebundenen Eddings haben wir signalisiert: Hier dürft ihr euch austoben!

        Und die Wiesn-Besucher:innen haben geliefert. Auf dem Hin- und Rückweg vom Festgelände haben sie Botschaften, Grüße, Sprüche und Zeichnungen hinterlassen. Die Säule wurde zur lebendigen Momentaufnahme des Oktoberfests: chaotisch, ehrlich, manchmal charmant, manchmal naja – aber immer echt.

        Ästhetik? Diskutabel. Wirkung? Eindeutig.
        Wir haben mit einfachsten Mitteln Raum für Austausch geschaffen, wo sonst Vandalismus entstanden wäre. Es ist ganz einfach: Gibt dem Chaos ein Ventil, bevor es zum Problem wird. 

        Nahaufnahme der beschriebenen gelb-schwarzen Säule mit handgeschriebenen Sprüchen und Grüßen von Oktoberfest-Gästen
        Ehrenamtliche aus dem freiRAUMviertel schreibt die Erste Botschaft auf die Mitmach-Tafel.

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