Kurz & Knackig
Wo?
Stiglmaierplatz
Maxvorstadt
Wann?
Sommer 2025
Was?
- Eine große Stadt-Terrasse mit bienenfreundlichen, biodiversen Pflanzkübeln
- Eine Mobile Fahrradrepair-Station (unsere Repair-Rikscha)
- Eine Wurmkiste mit Schau-Glas für Bildungszwecke
- Ein Stadt.Terrasse.Fest mit Radl-Repair-Workshop, Kunstworkshop & einem Vortrag von Hans Greßirer (BUND Naturschutz )
Wieso?
- Mehr Grün, Vielfalt und Begegnung im öffentlichen Raum ermöglichen
- Beispielhaft zeigen, wie der öffentliche Raum belebt uund biodivers gestaltet werden kann
- Einen Rückzugs- und Erholungsort für Menschen, Insekten & Kleintiere schaffen
- Die Nachbarschaft stärken und Bedarfe im öffentlichen Raum erproben
Projekt-Förderer
Presse
„Wir brauchen neben dem Zuhause und der Arbeit unbedingt dritte Orte, an denen die Leute wieder mehr zueinanderfinden können (…)Und dieses Zusammenkommen passiert natürlich nicht zwischen parkenden Autos.“
Projektbeschreibung
München – grün und artenreich.
Wie viel Leben passt auf einen grauen Platz?
Als wir unsere grüne Stadtterrasse am Stiglmaierplatz aufgebaut haben, wollten wir eine Veränderung anstoßen. Womit wir nicht gerechnet haben: Mit so viel Begeisterung aus der Nachbarschaft. Aber von vorn…
Der Stiglmaierplatz – stark frequentiert, von Hektik geprägt, grau. Da, wo sonst eilende Schritte den Alltag bestimmen, sollte grüner Lebensraum entstehen. Mit heimischen, trockenheitsresistenten Pflanzen, Sitzgelegenheiten, Schattenplätzen und einer Repair-Rikscha haben wir gezeigt, wie klimagerechte Stadtgestaltung Mensch und Natur zusammenbringt.
Eine grüne Oase der Ruhe im urbanen Trubel
Auf einer terrassenartig gestalteten Aufenthaltsfläche entstand ein Ort zum Innehalten, Ausruhen, Durchatmen. Bienenfreundliche Bepflanzung schuf neue Rückzugsorte für Insekten und Kleintiere, spendeten Schatten, kühlten die Umgebung und verbesserten das Mikroklima. Sitzgelegenheiten zogen Passant:innen und Anwohnende zu zwanglosem Austausch ein.
Ein besonderer Fokus lag auf Biodiversität in der Stadt: Informationstafeln und begleitende Veranstaltungen sensibilisierten für Naturschutz und Artenvielfalt im urbanen Raum.
Für eine zukunftsfähige Stadt, die atmen kann
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie öffentlicher Raum effizienter genutzt und klimagerecht umgestaltet werden kann. In Zeiten heißer, trockener Sommer mit wenigen, aber intensiven Starkregen-Tagen werden Entsiegelung und Kühlung urbaner Räume zu zentralen Aufgaben.
Wissen säen, Wandel ernten
Veränderung beginnt vor der Haustür. Mit Pilotprojekten wie diesem, zeigen wir, welche Potenziale klimaresiliente Stadträume für Mensch und Tier entfalten können – und wie sie lebenswerter, grüner und gerechter gestaltet werden können. Zivilgesellschaftliche Teilhabe an Transformationsprozessen ist möglich – und sie wirkt.
Die Begrünung, die Schattenplätze, die offenen Strukturen – all das hat den Stiglmaierplatz vorübergehend in etwas verwandelt, das er viel zu lange nicht war: ein Ort zum Durchatmen.
Das Projekt wurde ausgezeichnet mit dem Preis „„Münchens Zukunftsheld:innen“ der Stadtsparksasse München.